Sakura

Sakura

Mittwoch, 13. Oktober 2021

12 von 12 Oktober 2021

   Hallo ihr Lieben,

Oktober, der Herbst ist da und damit leider auch der Regen. Aber ich arbeite auch wieder, weshalb diese 12 von 12 sich ausschließlich zuhause und überwiegend im Home Office abgespielt haben. Ach, und erkältet sind wir auch alle drei.

1) Mein Tag begann Morgens um 7 Uhr mit einer heißen Dusche. Mann und Baby durften noch schlafen.
2) Um halb 8 ging es dann auch direkt an den Schreibtisch ins Homeoffice. Kaffee muss natürlich sein.
3) Schon viel geschafft, ein zweiter Kaffee muss her.
4) Frühstück gab es natürlich auch. Habe ich aber leider vergessen zu fotografieren. Mittlerweile sind auch Mann und Baby wach.
5) Mittags kamen die Schwiegereltern um den Mann und das Füchschen zu besuchen. Schwiegermutter hat lecker essen mitgebracht, welches ich dann auch um 14.30Uhr essen konnte.
6) 17.30Uhr Feierabend und das Füchschen nach ihrem zweiten Schläfchen wach. Es ist Zeit zum spielen. Sie liebt ihre Stapelbecher.
7) Das ist übrigens ihr Outfit of the Day. Ich liebe den bunten Pulli. Mein Outfit gibt es heute nicht. Schwarzer Pulli und Jogginghose. langweilig.
8) Abends gab es dann Reste zum Abendessen.
9) Für das Füchschen gab es auch Abendessen. Griesbrei mit Pflaume und Apfel.
10) Für uns Eltern durfte es auch etwas Süßes geben. Obstsalat.
11) Um 20Uhr ging es dann auch ins Bett. Unser Füchschen liebt ihre neue Spieluhr.
12) Irgendwann war die Maus dann eingeschlafen und ich habe etwas Podcast gehört. Liebe die Jungs einfach!
Und wie gewohnt die gesammelten 12von12
Alle weiteren Beiträge findet ihr wie immer bei Caro. Und wenn ihr mehr von mir lesen wollt, findet ihr die Beiträge der Vormonate hier:

Sonntag, 3. Oktober 2021

Instagram Top9 September 2021

 Hallo ihr Lieben,

Es ist Oktober, mein zweitliebster Monat im Jahr. Aber bevor wir uns ganz den Herbstvibes hingeben schauen wir noch einmal zurück auf den September und die 9 (bzw. 10) beliebtesten Bilder auf Instagram.
Das beliebteste Bild ist ein Burger vom Hans im Glück. Und das war ein wirklich toller Moment an einem tollen Tag. Mein Mann hat mir das Baby abgenommen und ich war bei einem Arzttermin, aber im Anschluss auch Shoppen. Das war toll! Und dann gab es noch lecker Burger.
Unser Baby wurde im September 6 Monate alt. Ein halbes Jahr! Da musste es auch einen halben Kuchen geben.
Der Mann hat mich im September mit leckerem Essen verwöhnt. Unter anderem hat er selber Currywurst gemacht. Yammi!!!
Auch lecker und weniger Aufwendig sind die Pasta mit Spinatsauce und das vegane Cordon Bleu auf Bild 4.
Im September hatte ich endlich wieder ein wenig Zeit zum nähen. So entstand diese einfache aber schicke Hose in grau, passend zu allem.
Sushi durfte er im September öfter mal geben. Soooo lecker. Ihr seht eine kleine Auswahl auf Bild 6, aber auch auf Bild 9.
Manchmal muss es schnell und leicht sein. Und ich esse es sogar noch sehr gerne. Reis mit Bohnen.
Wir waren das erste mal seit Ewigkeiten zusammen im Ikea. Und noch länger ist es her, seit wir dort im Restaurant waren. Es war tatsächlich sehr schön und sehr entspannt mit Baby.
Auf dem letzten Bild seht ihr noch Pasta mit der besten Bolognese a la Ehemann. Sie kam allerdings aus dem Tiefkühler. Tut dem geschmack aber keinen Abbruch.
Mein liebstes Bild ist dieser hier geworden. Ein mega leckerer Burger, den ich an einem Nachmittag mit einer sehr guten Freundin genießen durfte. Es war ein wirklich schöner Tag und ich habe die Babyauszeit sehr genossen.

Im September habe ich 47 Bilder gepostet, das sind 1,57 Bilder pro Tag. Auch dieses mal habe ich einige Bildreihen gepostet, sodass es streng genommen 77 Bilder und somit im Durchschnitt genau 2,57 Bilder pro Tag sind.
In diesem Monat habe ich 6 Blogbeitrag gepostet. Mein Lieblingsblogbeitrag war das "Meine Diagnose Papilläres Schilddrüsenkarzinom - Teil 1 (Trigger Schilddrüsenkrebs)".

Hier seht ihr die Instagram Top9 der letzten 12 Monate:

Und auch noch einmal alle Instagram Top9 der letzten Jahre:

Und wenn ihr (weiterhin) einen Teil an diesem monatlichen Format beitragen wollt findet ihr mein Instagramprofil hier.

Viele Grüsse,
Eure Ms.Ninberry

*unbezahlte Werbung da Markennennung und Profilverlinkung

Donnerstag, 30. September 2021

6 Monate Füchschen

 Mein liebes Füchschen,

ist das nicht verrückt? Sechs Monate bist du schon alt. Das ist ein halbes Jahr!
Dein sechster Monat war wirklich ein schöner. Durch Papas Armbruch war er den ganzen Monat zuhause und wir hatten eine tolle Zeit miteinander.
Wir hatten unseren dritten besuch beim Osteopathen und konnten endlich mit einem guten Gefühl nach hause gehen. Du hast alle Blockaden gelöst und unsere Übungen haben sich einfach gelöst. Super! Auch die U5 stand an, die du mit Bravour gemeistert hast. Die anstehende Impfung hast du ebenfalls gut verkraftet, Tapferes Mädchen.
Die nächste sind mal besser mal schlechter. In guten Nächten weckst du mich zweimal, in schlechten deutlich öfter. In ganz schlimmen bist du wach und willst spielen. Das ist dann besonders anstrengend für deine armen Eltern.
In diesem Monat durfte ich auch das erste mal seit langem wieder alleine "raus". Während Opa und Papa dich versorgt haben durfte ich mit Oma zum Ikea. Das war ein sehr schöner Ausflug. und du hast die zeit ebenfalls genossen.
Nicht so genießen tust du die Beikost. Du magst einfach nicht. Brei findest du total doof, BLW klappt so ein wenig. Du magst gerne Bananen und knabberst gerne an Brot. Auch Pastinake als Stick sabberst du an. Wir schauen mal, wie das ganze weiter geht und was sich für uns bewährt.
Einen großen Durchbruch hast du aber doch geschafft. Du kannst jetzt Robben! Einmal probiert und geklappt, gab es danach absolut kein halten mehr für dich. Du robbst durch die Gegend und zeigst uns, was wir alles absichern müssen. Ich wage zu behaupten, das haben wir ganz gut hinbekommen.
Mein Füchschen, deinen sechsten Monatsgeburtstag haben wir mit einem halben Kuchen gefeiert. Sechs Monate schon, es ist einfach verrückt. Wir lieben dich so unendlich und wollen dich keinen Tag mehr missen.

Sonntag, 19. September 2021

Füchschens U5

 Hallo ihr Lieben,

am 20.08. hatte unser Füchschen ihre U5-Untersuchung. 

Auch dieses mal waren wir passend zur Schlafenszeit beim Kinderarzt. Wir haben aber auch ein Timing. Leider hat unsere Tochter keine festen Schlafenszeiten, sodass ich es auch nicht anders planen kann. Je nachdem wann sie morgens aufsteht braucht sie das nächste Schläfchen. Steht sie um 7 auf geht's um 9 ins Bett, steht sie um 8 auf um 10. Ihr seht. Und heute sollte es leider eben nicht passen.
Wir kamen also beim Arzt an und das Füchschen war bereits todmüde. Also hat sie leider auch beim Ausziehen, messen und wiegen geweint. Zum Glück konnte ich sie aber auch schnell wieder beruhigen.
Das Füchschen wiegt nun 7.330g (+1.250g im Vergleich zur U4 vor 10 Wochen) und ist 67cm groß (+5cm). Der Kopfumfang beträgt 42cm (+2,5cm).

Wie letzte mal ist sie wieder altersgerecht entwickelt. Sie kann sich auf den Rücken drehen und geht in den Unterarmstütz und kann zudem sogar seit zwei Tagen robben (mein kleines Mädchen <3). Auch nimmt sie Spielzeug an und gibt es von einer Hand in die andere. Sicher wurden auch noch andere Dinge abgefragt, die ich aber vergessen habe. Auf den Kommentar "Zähne hat sie ja noch nicht" musste ich dann allerdings sagen "Doch, zwei. Die unteren beiden Schneidezähne.". Da hat der Arzt nicht schlecht gestaunt und das Kind mit "Hochbegabtes Kind im Zähne kriegen" geadelt. Tja, sie möchte halt schnell essen und Brei findet sie doof ;)

Im Anschluss der Untersuchung stand dann wieder die 6-Fachimpfung + Pneumokokken an. Wieder bekam sie zwei Spritzen in die Oberschenkel. Wie auch beim letzten mal hat sie schon vor den Spritzen geweint. Sie tat mir leid, aber was muss, das muss. 
Auch dieses mal habe ich getröstet, angezogen und wieder getröstet. Leider hat sie im Kinderwagen nicht geschlafen wie beim letzten mal sondern die ganze Zeit geweint. Da mir aber klar war, dass sie nach beruhigen sofort wieder weinen würde, sobald sie im Kinderwagen ist habe ich mich lieber schnell auf dem Heimweg gemacht, weit haben wir es ja nicht.

Zuhause angekommen wurde gegessen, geweint und geschlafen. Nach dem Aufwachen war aber alles vergessen und sie wieder gut drauf. Unser nächster Termin zur U6 wird dann Dezember oder Januar sein.

Alles Liebe,
eure Ms.Ninberry
(Ich schreibe diesen Bericht Tagesaktuell, bin aber nicht sicher, wann ich ihn veröffentlichen werde)

Mittwoch, 15. September 2021

12 von 12 September 2021

  Hallo ihr Lieben,

am Sonntag war mal wieder 12von12. Das letzte mal aus meiner Elternzeit. Wobei die streng genommen ja schon vorbei ist und ich Urlaub habe. Und Sonntag ja sowieso frei. Aber ich denke ihr wisst was ich meine. Das letzte mal bevor der Arbeitsalltag wieder startet.

1) Unser Tag begann um 8Uhr Morgens mit einem Kaffee. Die Nacht war solala. Das Baby halt. Da musste dringend Kaffee her.
2) Im Bett und noch im Schlafanzug wurde dann noch etwas gespielt. Der Schlüssel kommt seit Monaten sehr gut an und gehört definitiv zu den Lieblingsspielzeugen vom Füchschen.
3) Während das Baby spielt braucht Mama dringend Frühstück!
4) Und nebenbei schauen wir einen Livestream von Edna bricht aus. Sonntagsentspannung.
5) Ein Babyschläfchen später gibt es den zweiten Kaffee für Mama.
6) Zum Mittagessen gab es selbstgemachte Bolognese aus dem Tiefkühler. Schmeckt trotzdem noch sehr gut.
7) Ein wenig Haushalt gehört zum Wochenende dazu. An diesem Tag war die Stoffwindelwäsche dran.
8) Natürlich wurde auch ganz fleißig gespielt. Den Großteil des Tages verbringe ich seit Baby tatsächlich auf dem Boden.
9) Nächster Babyschlaf. Ich höre nebenbei etwas den Podcast von Hagrids Hütte.
10) Das Baby schläft noch. Deshalb gab es nur ein schneller Abendessen bestehend aus Reis und Bohnen.
11) Noch schnell die Keime von Keimgut gespült. Noch sieht man nicht viel.
12) Mein Tag ging überraschend früh zuende. Eigentlich dachte ich, ich leg mich mit der kleinen für ein kurzes Nickerchen um 18uhr hin. Tatsächlich schläft sie aber bis jetzt und somit wahrscheinlich auch 'durch'. Das hatten wir noch nie! Aber bei meinem Glück ist sie um 1 Uhr plötzlich hellwach 🙄 (War sie nicht! Yes!) In diesem Sinne: Gute Nacht!
Und wie gewohnt die gesammelten 12von12
Alle weiteren Beiträge findet ihr wie immer bei Caro. Und wenn ihr mehr von mir lesen wollt, findet ihr die Beiträge der Vormonate hier:

Sonntag, 12. September 2021

5 Monate Füchschen

Mein liebes Füchschen,

im August wurdest du bereits 5 Monate alt. So langsam können wir die Kleidung in 62 auch aussortieren, so ein großes Mädchen bist du geworden.
Der 5. Monat war einfach nur schön. Wir beide haben uns gut aufeinander eingespielt und der Papa war den Großteil des Monats auch zuhause. Dank gebrochenen Arm konnte er dich zwar nicht versorgen, aber viel Spaß und Schabernack konntet ihr trotzdem zusammen machen.
In deinem 5. Lebensmonat hast du deine ersten beiden Zähne bekommen! Ja, direkt zwei und so früh. Wir waren super erstaunt. aber das erklärt auch, warum du vorher manchmal doch ganz schön unausstehlich warst. Zähne bekommen tut einfach weh. 
Auch motorisch hast du einen Schritt nach vorne gemacht. Du kannst dich plötzlich auf den Bauch drehen. Das ging von heute auf morgen und zuerst hat der Papa gedacht ich würde ihn ärgern, indem ich dich auf den Bauch drehe und den Raum verlasse, sodass du dann meckerst und ihn 'störst'. Aber nein, du kannst dich selber drehen. Nur leider kommst du nicht zurück und das findest du doof. Aber der Rest kommt sicher ganz schnell alleine (kam er dann auch). Später im Monat hast du auch angefangen dich im Schlaf auf den Bauch zu drehen. Das fanden wir alle doof, denn das hat dich geweckt und du dann uns. Unsere Nächte waren dann wirklich anstrengend, aber auch das ging vorbei. Ich habe gelernt, dass das mit dem Muskelgedächtnis zusammen hängt. Deine Muskeln üben und versuchen sich die neuen Abläufe einzuprägen. Und das tun sie natürlich auch im Schlaf.
In deinem 5. Monat waren wir zum zweiten Mal beim Osteopathen. Der Besuch war deutlich besser als der erste. Du hast super mitgemacht. Aber wir haben auch gemerkt, dass du Blockaden in der Lendenwirbelsäule und im Nacken hast. Wir haben viele Übungen gezeigt bekommen, die wir fleißig machen. Der Besuch selber hat dir aber schon alleine viel gebracht und es wurde viel gelockert. Danach hast du gelernt im liegen zu tanzen. Du zeigst uns damit, dass du gute Laune hast. Und wir können gar nicht anders als mit dir zu lachen.
Mein Füchschen, meine Motz-Kuh, mein Mäuschen. Du bereicherst unser Leben wirklich jeden Tag und es gibt nichts schöneres als jeden Morgen neben dir aufzuwachen und von dir angelächelt zu werden <3


Dienstag, 7. September 2021

Meine Diagnose Papilläres Schilddrüsenkarzinom - Teil 1 (Trigger Schilddrüsenkrebs)

 Trigger! Solltest du das Thema Krankheit oder Krebs seelisch nicht gut vertragen, solltest du nicht mehr weiter lesen.

Hallo ihr Lieben,

heute habe ich einmal einen sehr persönlichen Beitrag für ich. Wer mich schon länger verfolgt wird es auch schon mitbekommen haben, obwohl ich es nie direkt geschrieben habe (glaube ich). Ich war sehr krank, diagnostiziert mit einem papillären Schilddrüsenkarzinom, Schilddrüsenkrebs. Meine erste OP ist auf den Tag genau 5 Jahre her und ich gelte somit in Kürze als gesund. Ich habe lange überlegt und möchte euch nun endlich meine Geschichte und meinen Weg bis heute erzählen. Vielleicht macht meine Geschichte auch den ein oder anderem Betroffenen Mut, denn bislang sieht es sehr nach einem Happy End aus ;)

Vor 5 Jahren hatte ich sehr mit Rückenschmerzen zu kämpfen. Aus diesem Grund war ich immer wieder beim Arzt, leider trat nie eine Besserung ein. Im Sommer vor 5 Jahren, es müsste Ende Juli gewesen sein, war ich mal wieder beim Arzt um mir eine Überweisung zum Rehasport zu holen. Das Thema war relativ schnell vom Tisch, nachdem meiner Ärztin ein "Knubbel" an meinem Hals aufgefallen war. Den "Knubbel" kannte ich gut, soweit ich mich erinnere hatte ich ihn bereits Jahre und es war für mich nicht ungewöhnlich. Deshalb war ich damit auch nie beim Arzt. Und nur durch einen Zufall war ich an diesem Tag bei Frau Dr. und nicht bei Herrn Dr.. Und ihr aufmerksamer Blick hat mir wahrscheinlich schlimmeres erspart, denn damit begann mein Weg. Sie machte direkt einen Ultraschall, konnte das Ergebnis aber nicht deuten und überwies mich an einen Endokrinologen. 
Zu diesem Zeitpunkt begann ich damit zu Googlen. Was könnte es sein? Ich las von kalten und heißen Knoten. Ich las, das heiße Knoten nicht unbedingt operiert werden müssen und eher ungefährlich sind. Bei kalten Knoten kann der Tumor gutartig aber auch bösartig sein. Ich las von Wahrscheinlichkeiten. Die Wahrscheinlichkeit für einen "guten Ausgang" war hoch. Ich hoffte also auf einen heißen Knoten. Natürlich hatte ich angst. Große Angst. Aber ich versuchte Optimistisch zu bleiben.
(Ich weiß, dass man Krankheiten nicht googlen soll. Mir war es aber wichtig zu verstehen was in mir vorgeht. Informiert zu sein. Die Unwissenheit machte mir deutlich mehr angst als die Sorge vor dem Worste Case.)
Nach dem Besuch beim Endokrinologen stellte sich heraus, dass es leider ein kalter Knoten ist, der schon sehr groß ist. Und unbedingt operiert werden muss. Man verwies mich also ans Krankenhaus. Ich goggelte erneut. gutartiger Tumor, bösartiger Tumor, papilläres Karzinom, follikuläres Karzinom, medulläres Karzinom und undifferenziertes Karzinom. Ich las von Wahrscheinlichkeiten. Von der großen Wahrscheinlichkeit eines guten Ausganges ohne bösartigen krebs. Den ebenfalls großen Wahrscheinlichkeiten eines guten Ausgangs mit Karzinom. Und von den Fällen, die nicht gut ausgingen. Ich dachte tatsächlich darüber nach, was ich tun würde, würde mein Leben bald enden. Was würde ich noch erleben wollen? Was würde ich nicht mehr machen wollen? Die Angst war da, aber rückblickend betrachtet war ich sehr rational. Ich konnte jetzt das beste für mich tun, alles andere lag nicht in meiner Hand.
Ich informierte mich auch über mögliche Krankenhäuser und deren Expertise und entschied mich für eines. Im Nachhinein bin ich auch sehr zufrieden mit meiner Wahl. Ich rief im Krankenhaus an und bat um einen Termin. Rückblickend weiß ich gar nicht mehr, ob ich vorab eine Untersuchung im Krankenhaus hatte oder direkt einen OP-Termin ausmachte. Damals ging sehr viel vor in meinem Kopf. Ich rief also an und bat um einen Termin. Dringlich! Leider wurde mir nur ein Termin mit einer langen Wartezeit vermittelt. Ich machte aber noch einmal klar, wie viel Angst ich hatte und man mir bitte Bescheid sagen solle, falls sich vorher etwas ergibt. Zwei Stunden später wurde ich angerufen und hatte einen Termin nicht mal eine Woche später. Montag, den 05.09.2016 hatte ich mein Vorgespräch zur OP. Dort machten wir aus, dass der "befallene" Teil der Schilddrüse entfernt werden würde. Vor Ort würde das Gewebe untersucht werden und bei einem gutartigen Tumor könnte ich mit der halben Schilddrüse weiter leben. Bei einem bösartigen Tumor würde man die gesamte Schilddrüse entfernen.
Die OP selber fand dann 07.09.2016 statt. Ich sollte nüchtern um 7Uhr im Krankenhaus sein. Zum Glück wurde ich von meinem Vater begleitet, da mein Mann leider arbeiten musste. Ich war nervös und hatte große Angst. Ich wurde noch nie operiert und es war meine erste Narkose. Dazu die Angst vor dem Ausgang der OP. Leider musste ich mit dieser Angst, Hunger und wahnsinnigen Durst bis 13.30Uhr (!) ausharren, denn erst dann war ein OP frei. Gegessen und getrunken hatte ich das letzte mal am Abend vorher. Aber zum Glück war ich zumindest etwas abgelenkt, da ich Gesellschaft hatte.
Mein Anästhesist war sehr nett und begleitete mich mit wunderschönen Gedanken an unseren nächsten Japanurlaub irgendwann in den Schlaf. Ein ganz komisches Gefühl plötzlich einfach "weg" zu sein.
Die OP hat 2 Stunden gedauert und ich lag danach nochmal 2 Stunden im Aufwachraum. Dort wurde ich immer wieder wach, hatte Schmerzen und schlief wieder ein. Manchmal bekam ich über den Tropf Schmerzmittel. Danach wurde ich in mein Zimmer gebracht, welches ich kurz vor der OP beziehen durfte. Dort erwartete mich auch schon mein sehr nervöser Mann, sichtlich erleichtert, dass es mir gut ging. Er bleib ein wenig und ging dann, weil ich einfach müde war und schlafen wollte. Irgendwann an diesem Abend bekam ich auch mein erstes Essen, eine Brotzeit. Das Zimmer teilte ich mir mit einer weiteren Dame, sehr alt und sehr nett.
Soweit ich mich richtig erinnere wurde mir noch an diesem Tag mitgeteilt, dass nur ein teil meiner Schilddrüse entfernt wurde. Ich war glücklich und optimistisch. Fälschlicherweise, wie ihr anhand des Titels wisst ;)

Das war Teil 1 meiner Geschichte. Alles weitere werde ich euch in einem folgenden Teil berichten. Ich hoffe mein Bericht hat euch "gefallen". Solltet ihr fragen haben kontaktiert mich doch gerne auf Instagram.

Alles Liebe,
eure Ms.Ninberry

(Entschuldigt, falls manche Passagen emotionslos wirken. Das ganze ist mittlerweile wie gesagt 5 Jahre her und ich habe es gut verarbeiten können.)

*unbezahlte Werbung da Markennennung