Sakura

Sakura

Sonntag, 5. Oktober 2014

Die Bücherkiste: Die Heiratsschwindlerin

Hallo ihr lieben,

wie bereits hier angekündigt möchte ich eine neue Kategorie eröffnen, die Bücherkiste. Ich lese unglaublich gerne, ein toller Zeitvertreib da ich viel mit dem Zug unterwegs bin und wirklich entspannend. Allerdings vergesse ich häufig, was für Bücher ich bisher gelesen habe und vor allem wie ich diese Bücher nun fand.
Diese Blogposts haben also den netten Nebeneffekt, dass sie eine Erinnerungsstütze für mich darstellen. Ich hoffe allerdings auch, dass ich euch ein paar nette Bücher näher bringen kann ;)

Die Heiratsschwindlerin

von Sophie Kinsella

Eine verheiratete Braut sorgt für jede Menge Überraschungen

Als Milly zum ersten Mal ihr Jawort gibt, ist sie achtzehn, übermütig und entschlossen, etwas Gutes zu tun. Die Ehe soll nämlich einem sympathischen Amerikaner die Aufenthaltsgenehmigung in England sichern. Die Sache ist auch schnell vergessen, nachdem der Kontakt zu ihrem Gatten abbricht. Doch zehn Jahre später steht Milly vor einem Problem: Sie hat mit Simon Pinnacle ihren Traummann gefunden, und in wenigen Tagen soll die Hochzeit stattfinden. Was keiner weiß: Die Braut ist noch immer verheiratet. Mitten in den Vorbereitungen zur Traumhochzeit platzt die Bombe...

Die Heiratsschwindlerin ist geschrieben von Sophie Kinsella. Einige werden vielleicht ihren bekannten Roman "Die Schnäppchenjägerin", bzw. die Verfilmung "Shopaholic" kennen (falls nicht, unbedingt nachholen ;) ).
Bei der Heiratsschwindlerin handelt es sich um einen "typischen" Frauenroman, mit Humor, Romantik und Herzschmerz. Anfangs gefiel mir dieser Roman nicht ganz so gut, ich fand die Story relativ flach und die Protagonistin wenig ansprechend. Allerdings änderte sich meine Meinung im Verlauf des Buches. Eine große Stärke älterer Romane von Kinsella ist meiner Meinung nach die Darstellung vieler verschiedener Blickwinkel. So wird nicht nur Millys Vergangenheit erzählt und ihre Gefühle beleuchtet, jeder Hauptcharakter bekommt die Gelegenheit seine eigene Geschichte zu erzählen. Und ja, mitunter kamen mir schon die Tränen. Alles in allem also doch ein sehr lesenswerter Roman, auch wenn das Ende meiner Meinung nach doch etwas zu flach war. Dieser Roman kommt lange nicht an die Schnäppchenjägerin oder andere Bücher von Kinsella heran, ist aber ein nettes Buch zum "mal eben lesen".

Viele Grüße,
eure Ms.Ninberry