Sakura

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Mittwoch, 3. September 2014

Wie Spiderbär seinen Menschen fand

Am Samstag besuchten wir die Familie meines Patenkindes (3 Jahre), um endlich das Geburtstagsgeschenk für den kleinen Schatz einlösen zu können. Da wir die tatkräftige Unterstützung des Patenkindes brauchten, konnte ich das Geschenk auch nicht einfach so mitbringen. Denn es sollte zu Build-a-Bear gehen. Welch Freude! Vor allem für mich, die sich schon ewig lange wünscht so einen Bären mit einem Kind zu machen.
Doch bevor es losging gab es erst einmal leckeres Grillfleisch und die Kinder wurden bespaßt. Die Leidenschaft des Patenkindbruders (7 Jahre) gilt nun nicht mehr Dinosauriern, wie noch letztes Jahr, sondern Lego und Starwars, sodass wir uns seine ganze Sammlung ansehen durften und ziemlich zugetextet wurden (immer wieder erstaunlich, was sich der kleine Kopf alles merken kann!!! o.O).
Irgendwann fuhren wir dann ins nahegelegene Einkaufszentrum. Da es Samstag und somit unglaublich voll war, wurde der ursprüngliche Plan nebenbei noch etwas Shoppen zu gehen schnell verworfen.
Beim betreten des Build-a-Bear-Shops hatte mein Patenkind sich auch direkt entschieden. Der Spiderbär sollte es sein!
Ich kannte den Bären schon und fand ihn zuvor nicht sonderlich hübsch. Von der Patenkindmutter erfuhr ich, dass sie den Bären auch als allererstes wahrnahm und ihn ebenfalls nicht sonderlich toll fand.
Da das Patenkind zuvor immer wieder erwähnte er wolle eine Katze haben lockte ich ihn zu einem Leoparden und gab ihm die gefüllte "Katze" in die Hand. Aber er gab sie mir zurück und ging sofort wieder zum Spiderbär. Probeweise gab ich ihn den gefüllten Bären und was soll ich sagen? Es ging ein Strahlen über das kleine Gesicht und der Bär wurde geknuddelt und gekuschelt.
In Ordnung. Entscheidung gefallen.
Voller Bär wieder weggenommen und leere Hülle in die Hand gedrückt. Was folgte war ein ratloser Blick.
"Der ist noch leer, den gehen wir jetzt zusammen voll machen." Das verstand er zum Glück.
Vor uns war ein anderer Junge, sodass wir zugucken konnten, wie das ganze funktioniert.
Als wir dann dran waren, was das Patenkind ziemlich schüchtern, sodass ich neben ihm gekniet die Kommunikation mit der netten Dame an der Füllstation übernahm.
So trat er auch sehr konsequent das Pedal zum Füllen des Bären(ich hatte vorher angst er würde nicht mitmachen oder aufhören, aber er hat mich überrascht und es super gemacht!).
Nun sollte der Bär auch ein Herz bekommen. Das rieb er mit aller Kraft warm, schüttelte ihm Leben ein und küsste es voller Liebe. Auch die Anweisung es in den Bären zu stopfen folgte er. Das hat er wirklich großartig gemacht! Die Nabelschnur wurde durchgeschnitten und der Wunsch an den Charakter des Bären, kuschelig sollte er sein <3
Der Bär wurde noch gebürstet und benannt (Spider-Man) und anschließend ins Papphäuschen verpackt (wieder mit großer Show. Er musste pusten, damit das Häuschen sich aufstellt und die Verkäuferin warf es in die Luft). Er hatte erst große Sorge, das Bär solle nicht ins Haus, er wolle ihn tragen! Als wir versicherten, dass wir ihn gleich wieder raus holen kam das riesige und so herrliche Grinsen zum Vorschein <3
Auf dem Rückweg zum Auto trug er den Spiderbär voller Stolz durch das Einkaufszentrum.
Allerdings zeigte dann auch der fehlende Mittagsschlaf seinen Tribut und er wollte getragen werden. Und schlief auf dem Arm dann auch direkt ein.

Während des ganzen restlichen Tages wurde der Bär kaum aus der Hand gegeben und überall hin mitgenommen. Ich glaube es haben sich zwei Freunde gefunden. Ich muss zugeben, obwohl ich den Bären zu Anfang nicht so hübsch fand, habe ich mich im Laufe des Tages auch in ihn verliebt. Er hat tolle knallige Farben und ist super kuschelig und soooo weich. Ich finde es toll wie griffig und fest sich die Bärenkörper anfühlen. Einfach perfekt zum kuscheln.
Natürlich sind die Shops nicht ganz billig. Allerdings ist der Einkauf auch ein großes Event an das die Kinder viel Freude haben. Zudem werden Bären auch mal nachgefüllt, sollte er versehentlich in die Waschmaschine geraten sein (habe ich bereits einmal mitbekommen).

Da ich ein großer Fan von diesen Shops und dem ganzen drumherum bin, wurde mir vor Jahren mein ganz eigener "Bär" geschenkt. Mein heißgeliebter Yoshiki.



Es ist Shococat, ein Hellokitty-Freund. Als Erwachsener Mensch fand ich es schon peinlich diesen Bären für mich zu machen. Natürlich musste ich das Herz auch reiben, schütteln und küssen -///-.
Trotz allem liebe ich diese Katze und er ist ein Talisman, der im Schlafzimmer im Bücherregal steht und mich bei jeden Blick auf ihn glücklich macht.

Liebe Grüße,
eure Ms.Ninberry


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